Das Schwerpunktheft rückt die Verbindung von Veränderungsprozessen wissenschaftlicher Praxis einerseits und sozial-ökologischen Transformationsprozessen andererseits in den Mittelpunkt. Gefragt wird u. a., wie Wissenschaft in Hinblick auf ihre eigenen praktischen, institutionellen und epistemologischen Voraussetzungen, Arbeits-, Erkenntnis- und gesellschaftlichen Beziehungsweisen in einem transformativen Sinne nachhaltig werden kann.
Die Bildung von Genealogien kann im Sinne einer kritischen Auseinandersetzung mit Geschlechter- und Generationenverhältnissen aus historischer, historiografischer, theoretischer und empirischer Perspektive untersucht werden: von der Auseinandersetzung mit intellektuellen Erbschaften über die Rolle von Archiven bis hin zu den Dynamiken von Weitergabe, Unterdrückung und Wiederherstellung geschlechtlicher und sozialer Traditionen.
Call for Papers ist geöffnet bis 12. April 2026
Schon länger mehren sich kritische Reflexionen hinsichtlich der Gleichstellungstrategien in MINT-Fächern, in jüngerer Zeit verstärkt aus intersektionalen, queerfeministischen sowie post- und dekolonialen Perspektiven. Der Heftschwerpunkt möchte theoretische, empirische und praxisreflexive Beiträge versammeln, die bestehende neoliberale Exzellenz-, Förder- und Verwertungslogiken kritisch untersuchen und institutionelle wie wissenspolitische Alternativen diskutieren.
Call for Papers ist geöffnet bis 28. Juni 2026
31. März 2026 | Laura Piccione
If you present yourself as a feminist, it’s very likely you have been perceived more than once as that person: someone who sucks the joy out of the room and ruins everyone’s mood. To the nuisance of many who see feminists as hysterical spinsters criticizing everything, I intend to burst the bubble of what is considered ‘normal’.…