Analysen zum Zustand der liberalen repräsentativen Demokratie diagnostizieren seit längerem eine tiefgreifende Krise. Spätestens seit dem unübersehbaren Aufstieg rechts-autoritärer Kräfte wird zum Schutz der Demokratie aufgerufen. Doch was bedeutet Demokratie aus der Perspektive einer (intersektionalen) Geschlechterforschung eigentlich in welchen Kontexten? Für das Sonderheft 7 laden unsere Gastherausgeber_innen zu theoretischen und/oder empirischen Beiträgen ein.
Call for Papers ist geöffnet bis 18. Oktober 2026
Möchten Sie in der GENDER publizieren? Für den Offenen Teil der Zeitschrift laden wir Autor_innen ein, Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen einzureichen, in denen sie sich aus theoretischer oder empirischer Perspektive mit Geschlechterverhältnissen in gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen auseinandersetzen. Einreichung über manuskripte[at]gender-zeitschrift.de. Bei Fragen schreiben Sie an redaktion[at]gender-zeitschrift.de oder lesen Sie unsere Informationen für Autor_innen.
Call for Papers ist geöffnet
Der Heftschwerpunkt widmet sich aktueller Forschung zu intersektionalen sozialen Ungleichheiten und theoretischen sowie methodologischen Weiterentwicklungen. In den Beiträgen werden die symbolischen und epistemischen Grenzen von intersektionalen Theorien und Methoden durch die Forschungspraxis ‚geprüft‘. Eine reflexive Perspektive auf die Bedingungen wissenschaftlicher Wissensproduktion selbst wird so eröffnet.
14. Juli 2026 | Sandra Beaufaÿs
Kürzlich stieß ich unverhofft auf einen Artikel mit dem Titel „How astrophysics helped me embrace my nonbinary gender identity“. Überrascht war ich weniger über die Themenkombination, die in meinem Berufsalltag nicht so ungewöhnlich ist, sondern vielmehr über die Platzierung in der ‚High-Impact‘-Zeitschrift Science. Der Fund…