Das Schwerpunktheft rückt die Verbindung von Veränderungsprozessen wissenschaftlicher Praxis einerseits und sozial-ökologischen Transformationsprozessen andererseits in den Mittelpunkt. Gefragt wird u. a., wie Wissenschaft in Hinblick auf ihre eigenen praktischen, institutionellen und epistemologischen Voraussetzungen, Arbeits-, Erkenntnis- und gesellschaftlichen Beziehungsweisen in einem transformativen Sinne nachhaltig werden kann.
Die Bildung von Genealogien kann im Sinne einer kritischen Auseinandersetzung mit Geschlechter- und Generationenverhältnissen aus historischer, historiografischer, theoretischer und empirischer Perspektive untersucht werden: von der Auseinandersetzung mit intellektuellen Erbschaften über die Rolle von Archiven bis hin zu den Dynamiken von Weitergabe, Unterdrückung und Wiederherstellung geschlechtlicher und sozialer Traditionen.
Call for Papers ist geöffnet bis 12. April 2026
10. März 2026 | Maresa Feldmann
Der Duden beschreibt ‚aufmüpfig‘ als das Sich-Widersetzen gegen Autoritäten oder bestehende Verhältnisse – als aufsässig, widerspenstig. In diesem Sinne waren die Frauenbewegungen in Geschichte und Gegenwart stets zutiefst aufmüpfig. Nicht, weil sie besonders laut gewesen wären, sondern weil sie gesellschaftliche Verhältnisse…