Schon länger mehren sich kritische Reflexionen hinsichtlich der Gleichstellungstrategien in MINT-Fächern, in jüngerer Zeit verstärkt aus intersektionalen, queerfeministischen sowie post- und dekolonialen Perspektiven. Der Heftschwerpunkt möchte theoretische, empirische und praxisreflexive Beiträge versammeln, die bestehende neoliberale Exzellenz-, Förder- und Verwertungslogiken kritisch untersuchen und institutionelle wie wissenspolitische Alternativen diskutieren.
Call for Papers ist geöffnet bis 28. Juni 2026
Das Schwerpunktheft rückt die Verbindung von Veränderungsprozessen wissenschaftlicher Praxis einerseits und sozial-ökologischen Transformationsprozessen andererseits in den Mittelpunkt. Gefragt wird u. a., wie Wissenschaft in Hinblick auf ihre eigenen praktischen, institutionellen und epistemologischen Voraussetzungen, Arbeits-, Erkenntnis- und gesellschaftlichen Beziehungsweisen in einem transformativen Sinne nachhaltig werden kann.
09. Juni 2026 | Lara Wolbeck
Im Rahmen des jährlich stattfindenden Internationalen Frauen Film Fest wurde der Dokumentarfilm Niñxs (2025) von Kani Lapuerta gezeigt. Acht Jahre lang begleitete Lapuerta die junge Karla Bañuelos bei der Suche nach sich selbst. Dabei entstanden intime Einblicke in die Beziehungen Karlas zu ihrer Familie, zu Lapuerta – der im…