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Bücher für die Zeitschrift GENDER rezensieren

Die Zeitschrift GENDER veröffentlicht in jeder ihrer Ausgaben Rezensionen zu Neuerscheinungen aus dem Bereich Frauen- und Geschlechterforschung/Gender Studies. 

Leitfaden | Leifaden für Rezensionen

 

Vorschläge

Wenn Sie einen der aufgelisteten Titel oder eine Neuerscheinung besprechen möchten, die nicht aufgeführt ist, wenden Sie sich bitte per Mail an die Redaktion unter: redaktion[at]gender-zeitschrift.de

Juliane Lang (2025): Rechtsextremismus und Geschlecht im Wandel

In diesem Buch wird die Bedeutung der Rolle von Geschlecht und Geschlechterbildern im Rechtsextremismus untersucht und wie sich diese im Laufe der Zeit verändert haben. Es wird zudem dafür plädiert, Geschlecht und Rechtsextremismus stärker miteinander zu betrachten.  

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Tanja Kubes (2026): Code und Care. Mit Feministischer KI die Welt gerechter gestalten

In diesem Buch wird die wachsende Bedeutung von KI kritisch beleuchtet sowie ihre Folgen, die unter anderem Diskriminierung hervorbringen. Tanja Kubes stellt dem eine feministische KI  gegenüber, die sowohl Menschen, Tiere und Ökosysteme mitdenkt und nicht-westliche Perspektiven inkludiert.

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Elisabeth Kimmerle (2025): Frauen in Bewegung. Politische Räume von Migrantinnen aus der Türkei in West-Berlin 1961-1989

Dieses Buch thematisiert den Weg türkischer Migrantinnen im Kampf um ihre Rechte mit Blick auf die Vereinbarkeit von Arbeit, Familie und Aufenthaltsrecht. Dabei werden geltende Konzepte von Arbeit, Geschlecht und Staatsbürgerschaft kritisch beleuchtet. Das Buch zeigt die wichtige Bedeutung der Migrantinnen in politischen und sozialen Bewegungen. 

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Evelyn Annuß (2026): Dirty Dragging. Performative Transpositionen.

Das Buch analysiert die ambivalente Rolle von Drag und anderen Auftrittsformen, um daraus eine queertheoretische Perspektive zu entwickeln. Zudem beobachtet es lokal spezifische und gewaltförmige Mobilisierungen des Transgressiven und wie sich queere und kreolisierte Formen performativen Widerstreits gegen identitäre Trennungen verschränken.

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Esto Mader, Mirjam Fischer & Lea Luttenberger (2026): Methoden in den Gender Studies Ein Lehrbuch für das inter- und transdisziplinäre Studium

Das Buch bietet eine Einführung in die vielfältigen methodischen Arbeitsweisen der Gender Studies. Diese beschränken sich nicht nur auf wenige Ansätze, sondern umfassen die breite inter- und transdisziplinäre Vielfalt des Fachs. Damit bietet das Buch eine Orientierung für die praktische Umsetzung von Forschungsvorhaben.

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Irina Gradinari, Ksenia Meshkova, Stephan Trinkaus (Hg.) (2025): (Re-)Visionen – Epistemologien, Ontologien und Methodologien der Geschlechterforschung

Der Band verknüpft Beiträge aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen zu zentralen theoretischen Strömungen wie Trans- und Queer Studies und fördert so einen vielfältigen und interdisziplinären Dialog innerhalb der Geschlechterforschung.

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Maisha-Maureen Auma, Denise Bergold-Caldwell, Inka Greusing et al. (Hg.) (2025): Gender Studies Otherwise? Reflexionen und Praxen der Dekolonisierung

Der Sammelband bündelt Erfahrungen und Diskussionen zu Projekten der Dekolonisierung in den Gender Studies und fördert eine kritische und rassismussensible Weiterentwicklung des Fachs. 

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Julia-Constance Dissel, Melanie Levick-Parkin (Hg.) (2025): Materializing Fairness Addressing Gender in Design and Tech

Dieses Buch thematisiert die Frage, wie sich Geschlechtergerechtigkeit in Technik und Design verwirklichen lässt. Es zeigt mittels erfolgreicher Projekte aus Wissenschaft und Industrie, inwiefern soziale, wirtschaftliche, ökonomische und bildungsbezogene Faktoren ineinandergreifen. Dadurch entsteht nicht nur Gleichstellung, sondern es ermöglicht echte Fairness. 

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K. Lee Chichester, Annette Dorgerloh, Brigitte Sölch und Jo Ziebritzki (Hg.) (2025): Kunsthistorikerinnen im 20. Jahrhundert: Institutionen, Strukturen, Handlungsräume

Dieses Buch thematisiert den bewussten Ausschluss von Frauen in der Kunstgeschichte, der ihre Leistungen und ihren Einfluss weitestgehend unberücksichtigt lässt. Das Buch analysiert die Strukturen und Möglichkeiten der Arbeit der Kunsthistorikerinnen. Zudem zeigt es die erweiterten (Denk-)Räume, die mithilfe der Kunsthistorikerinnen ermöglicht wurden.

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Medina Velić (2025): Politisierte Bilder. Repräsentationen »der Muslimin« im deutschsprachigen Film

Der Band analysiert die filmische Darstellung »der« muslimischen Frau von orientalisierenden Bildern im US-Kino bis zu europäischen Repräsentationen seit dem späten 20. Jahrhundert. Er zeigt, wie stereotype Figuren in Zeiten globaler Migration kulturelles Gedächtnis prägen und das europäische Selbstbild spiegeln.

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