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2|13

Feministische Perspektiven auf Ökonomie und Geschlechterordnung

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift GENDER beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Ökonomie und Geschlechterordnung. Dabei verbleiben die Beiträge nicht auf der Ebene deskriptiver Analysen, sondern geben Anstöße zum Nachdenken darüber, wie eine (geschlechter-)gerechtere Gesellschaft beschaffen sein könnte. Sie fragen nach der feministischen Anschlussfähigkeit alternativer Wirtschaftskonzepte, nehmen die Wertung von durch Frauen geleistete Arbeit in den Blick und zeichnen am Beispiel von Pflegehelferinnen nach, wie im Rahmen von internationalen Gleichstellungspolitiken neue Ausschlüsse von Frauen auf dem Arbeitsmarkt entstehen. Autorinnen im Offenen Teil untersuchen, wie sich die zunehmend Präsenz von Frauen in Topführungspositionen auf die Geschlechterordnung auswirkt und welche Rolle die Medien im Diskurs um Geschlechterverhältnisse vor dem Hintergrund neoliberaler Entwicklungen einnehmen. Ein Beitrag stellt Überlegungen zur Operationalisierung von Geschlecht im Fragebogen an und untersucht Probleme und Lösungsansätze aus Sicht von Mess-, Umfrage-, Gender- und Queer-Theorie. Weitere Beiträge, Tagungsberichte und Rezensionen runden das Heft ab.
 

Herausgeberin: Sabine Schäfer