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Gender & Art: Selbstbilder und Selbstkonzepte in den Künsten

Die Vorstellung der künstlerischen Schöpfungskraft als ‚männliche Gabe‘ tradiert sich seit Jahrhunderten und nimmt Einfluss auf das Schaffen von Künstlerinnen und Künstlern. Die feministische Kunst offenbart diese Normierung und bietet dadurch Ansätze zur Auseinandersetzung mit dem (Selbst-)Verständnis von Kunst und Kunstschaffenden vor dem Hintergrund des anhaltenden Diskurses über Geschlecht. Die Beiträge in diesem Heft zeigen Beispiele einer solchen Herangehensweisen aus unterschiedlichen künstlerischen Genres. Damit wird eine Diskussion eröffnet, die auch außerhalb heteronormativer Grenzen stattfindet und eine Vielfalt an Möglichkeiten und Geschlechtern zulässt. Der Themenschwerpunkt „Gender & Art: Selbstbilder und Selbstkonzepte in den Künsten“ bildete letztes Jahr auch den thematischen Schwerpunkt der Jahrestagung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung zum 25-jährigen Gründungsjubiläum an der Universität Paderborn.

Herausgeberinnen: Rebecca Grotjahn, Beate Kortendiek, Mechthilde Vahsen