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Heft 2/20: Geschlecht, Arbeit, Organisation

Geschlechterfragen nehmen in der Arbeits- und Industriesoziologie sowie in der Organisationssoziologie nur wenig Raum ein. Insbesondere wie sich aktuelle und zukünftige Veränderungen in der Arbeitswelt auf Geschlechterverhältnisse auswirken und wie diese wiederum Einfluss auf die Organisation von Arbeit nehmen, wird nur wenig systematisch bearbeitet. Ziel dieses Schwerpunktheftes ist es, zentrale Forschungsfelder und Entwicklungen zu benennen, Diagnosen zu stellen und Ausblicke in die Zukunft zu wagen. Politische, theoretische und methodologische Herausforderungen wie auch innovative Themen und Theorien im Forschungsfeld von Arbeit, Organisation und Geschlecht sollen identifiziert und reflektiert werden.

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Heft 1/20: Geschlechterordnungen in Stadt und Region

Es gibt in der interdisziplinären Geschlechterforschung zahlreiche Studien zum Konstitutionszusammenhang von Geschlecht und Raum: doing gender und doing space sind nicht erst im Globalen Norden des 21. Jahrhunderts eng miteinander verwoben. Um den Fokus zu erweitern und gegebenenfalls auch Unterschiede in den Blick zu bringen, sollen im geplanten Themenheft beide Raumordnungen – Stadt und Region – auf ihren geschlechterbezogenen Konstruktions-, Erfahrungs- und Handlungszusammenhang hin in den Blick genommen werden. Für das Themenheft werden multi- und interdisziplinäre Zugänge zum Thema gesucht.

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Sonderheft 2020: Elternschaft und Familie/n jenseits von Heteronormativität

Neben der heterosexuellen ‚Normal- oder Kernfamilie‘ werden Elternschaft und Familie gegenwärtig in vielfältigen Konstellationen verwirklicht. Alte und neue Elternkonstellationen befinden sich in einem Spannungsfeld zwischen empirischer Vielfalt und den gesellschaftlichen sowie institutionellen und rechtlichen Norm- und Normalitätsvorstellungen. Daran anknüpfend lädt das Sonderheft zur geschlechtertheoretischen und -empirischen Beschäftigung mit Familienformen jenseits heteronormativer Verwandtschaftsbeziehungen insbesondere aus kultur-, sozial- und rechtswissenschaftlichen Perspektiven ein. Der Fokus liegt dabei auf den familialen Alltagspraxen.

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Heft 3/19: Gender, Technik und Politik 4.0

Eti Ammos (istock)

Wem nützen die neuen (Infra-)Strukturen, Selbst- und Regierungstechnologien des im Entstehen begriffenen digitalen Kapitalismus? Wie strukturieren sich aktuell Machtverhältnisse und Mensch-Technik-Gefüge? Wer wird in diesen ausgebeutet, verunsichert, ausgegrenzt – und welche Rolle spielen dabei die Achsen Geschlecht, ‚Rasse‘, Klasse oder Alter? Die Verhältnisbestimmung zwischen Gender, Technik und Politik ist ein fortlaufendes Forschungsunterfangen, das in diesem Heft multidimensional untersucht werden soll. Dabei interessieren sowohl historische Perspektiven, technologie-inhärente Phänomene als auch Analysen gegenwärtiger Entwicklungen.

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Heft 2/19: Verwandtschaftsverhältnisse — Geschlechterverhältnisse

In lebensweltlichen Zusammenhängen begegnen wir zunehmend Erosionsprozessen und Neuordnungen von biologischen Verwandtschaftsverhältnissen in unterschiedlichen und oft miteinander verbundenen Bereichen. Es entstehen neue biopolitische, soziale und rechtliche Formen des Verwandtseins, die die Geschlechter- und Verwandtschaftsordnungen grundlegend neu definieren und das Ordnungsmodell der Genealogie zunehmend obsolet erscheinen lassen. Das Themenheft lädt zur Beschäftigung mit neuen Formen von Verwandtschaft insbesondere aus kultur- und sozialwissenschaftlichen und zugleich gendertheoretischen Perspektiven ein.

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Heft 1/19: Hochschule und Gender

Nationale wie internationale Transformationsprozesse in Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft haben in den vergangenen 20 Jahren dazu geführt, dass sich das deutsche Hochschul- und Wissenschaftssystem sehr grundlegend verändert hat. In diesem Themenheft sollen diese durch Reform- und Ökonomisierungsprozesse ausgelösten Veränderungen im Hochschul- und Wissenschaftssystem und der Zusammenhang mit der Kategorie Geschlecht für die Themenfelder „Bildungsprozesse“ und „Wissenschaftskarriere“ aufgegriffen, analysiert und interpretiert werden.

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Offener Call

Die Redaktion der GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft sucht jederzeit Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen, die sich aus theoretischer, empirischer oder politisch-praktischer Perspektive mit den Geschlechterverhältnissen in verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen beschäftigen. Ihr Manuskript reichen Sie bitte hier über unser Online-Redaktionssystem OJS ein. Bei Fragen wenden Sie sich an die Redaktion.

Offener Call

Rezensionen

Die Zeitschrift GENDER veröffentlicht in jeder ihrer Ausgaben Rezensionen zu Neuerscheinungen aus dem Bereich Frauen- und Geschlechterforschung/Gender Studies. In der Liste möglicher Rezensionen finden Sie Bücher, für die wir aktuell noch Rezensentinnen/Rezensenten suchen. Wenn Sie einen der aufgelisteten Titel oder aber eine Neuerscheinung besprechen möchten, die nicht aufgeführt ist, wenden Sie sich bitte per Mail an die Redaktion.

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Bitte beachten Sie bei allen Einreichungen unsere Manuskripthinweise und insbesondere die jeweilige maximale Zeichenzahl.