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Männlichkeit und Sorge

Dem Verhältnis von Männlichkeit und Sorge nähern sich die Autor_innen des neuen Heftschwerpunkts nicht nur von der Seite personenbezogener, weiblich konnotierter Tätigkeiten. Statt­dessen fragen sie, wie Jungen und Männer in ihr soziales Umfeld hineinwirken und welche Bedürfnisse und Ideale sich für sie mit gelin­genden sozialen Beziehungen verbinden. Von adoleszenten Jun­gen und ihren alltäglichen Care-Beziehungen, über Fürsorge und Männlichkeit im Kontext von BDSM-Praktiken bis hin zur Übernahme von Sorgeaufgaben durch hochaltrige Männer werden verschiedene Facetten des Themas angesprochen.

Im Offenen Teil der Zeitschrift erwartet die Leser_innen neben einer Reflexion zum geschichtlichen Einschnitt der Corona-Pandemie ein historischer Rückblick auf feministische Arbeitskreise zu Natur- und Technikwissenschaften in den 1980er- und 1990er-Jahren. Zudem werden die Ergebnisse eine Pilotstudie zur Teilhabe von Frauen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung an Arbeit präsentiert und es wird die Frage beantwortet, weshalb es bei wachsender Bedeutung von Talent Management in Unternehmen aktuell nicht gelingt, der Talentknappheit zu begegnen.

Vier Rezensionen zu aktuellen Publikationen der Geschlechterforschung runden das Heft wie immer ab.

Herausgeber_innen: Simon Bohn, Kevin Stützel und Diana Lengersdorf

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