Skip to main content

2|21

Das gute Leben in der Krise – Geschlechterverhältnisse auf dem Prüfstand

Die Frage des guten Lebens ist untrennbar verbunden mit Fragen der Gerechtigkeit in der Welt. Schon vor der Corona-Krise hat die Möglichkeit, ein gutes Leben zu leben, auch in privilegierten Teilen der Welt ihre unhinterfragte Gewissheit verloren. Im Zuge der Krise zeichnen sich gerade mit Blick auf das Geschlechterverhältnis zusätzlich höchst problematische Entwicklungen ab. Der Heftschwerpunkt dieser Ausgabe greift damit verbundene Themen auf und stellt sie in einen größeren Zusammenhang.

Der Offene Teil des Heftes präsentiert eine vielfältige Palette an Forschungsbeiträgen. Gleich zwei ethnografische Studien sind darunter, die eine befasst sich mit den Geschlechteraspekten intergenerationaler familialer Gedenkkulturen auf Friedhöfen, die andere mit Essenspraktiken im inklusiven Schulsetting. Im Mittelpunkt eines weiteren Beitrags steht das Coming-out von schwulen Männern in der westlichen Gesellschaft als „Veranderung“, der vierte Aufsatz bietet eine qualitative Inhaltsanalyse von Handbüchern der Geschlechterforschung zur Kategorie ‚Behinderung‘.

Vier Rezensionen zu aktuellen Publikationen der Geschlechterforschung runden das Heft wie immer ab.

Leseproben

Herausgeber_innen: Elisabeth Holzleithner, Diana Lengersdorf

Inhaltsübersicht (125 kB) | Artikel online bei Budrich Journals | bestellen