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Geschlechterverhältnisse verhandeln – arabische Frauen und die Transformation arabischer Gesellschaften

Seit 2010 befinden sich arabische Gesellschaften in einer – hinsichtlich der langfristigen Folgen – kaum abschätzbaren Situation politischer und sozioökonomischer Transformationen. Schon im Kontext des ,Arabischen Frühlings‘ bewegten sich die Umbrüche zwischen Revolution und Restauration. Dessen ungeachtet gibt es in arabischen Gesellschaften schon seit Langem eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Lebensverhältnissen und der gesellschaftlichen Stellung von Frauen. Lilia Labidi illustriert in ihrem Beitrag den sozialen Hintergrund des – neben Freiheit und Arbeit – zum Leitmotiv der Protestbewegung gewordenen Begriffs der Würde. Naïma  Bouras’ Interviews mit Frauen der Salafiyya-Bewegungen sezieren die sich wandelnden Muster politischer Partizipation von Frauen in diesen bis in die 1920er Jahre zurückreichenden Bewegungen. Diese und weitere Schwerpunktbeiträge laden zur Reflexion der gesellschaftlichen Wirklichkeit arabischer Frauen in verschiedenen Kontexten ein und bieten eine vertiefende Einsicht in den Wandel von Geschlechterbeziehungen, der Selbstwahrnehmung und der Identitätskonstruktion.

Herausgeberinnen: Heidemarie Winkel, Viola Raheb, Ulrike Bechmann, Sabine Schäfer

Kurz notiert

Nächste Redaktionssitzung

Manuskripte für die nächste Redaktionssitzung bitte bis zum 30. Oktober 2017 einreichen.

Vorschau

1/18: Praxeologien des Körpers

Herausgegeben von Bettina Brockmeyer, Susanne Lettow, Ulrike Manz und Sabine Schäfer

Neues aus der Redaktion

Diana Lengersdorf ist neue Mitherausgeberin und tritt die Nachfolge von Sabine Schäfer an, Sandra Beaufaÿs verstärkt anstelle von Judith Conrads das Redaktionsteam der Zeitschrift.

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