Sonderheft 4 (2017)

Sonderheft 4 (2017)

Alte neue Ungleichheiten? Auflösungen und Neukonfigurationen von Erwerbs- und Familiensphäre

Die strikte Unterscheidung klar umrissener Geschlechtersphären scheint heute einer vergangenen Epoche anzugehören: Frauen haben sich Zugang zu Bildung, Erwerbsarbeit, Politik und Öffentlichkeit verschafft und lange Zeit gültige geschlechtliche Kodierungen in diesen Bereichen verlieren an Relevanz. Gleichzeitig öffnen sich bislang als weiblich konnotierte Sphären von Familie und Sorgearbeit für Männer als Väter.  Seltener werden jedoch die weiter bestehenden Ungleichheiten im Geschlechterverhältnis und die noch immer strikte Trennung in genau zwei Geschlechter thematisiert.

Mit dem GENDER-Sonderheft werden Asymmetrien, Entgrenzungen und Neukonfigurationen im Verhältnis der gesellschaftlichen Sphären von Erwerbsarbeit und privater Lebensführung sowohl theoretisch als auch empirisch in den Blick genommen. Dabei werden Zuschreibungsprozesse, Geschlechterkonstruktionen und Ungleichheitseffekte entlang und quer zu Erwerbs- und Familiensphären analysiert sowie aktuelle Entwicklungstendenzen und Perspektiven diskutiert.

Herausgeberinnen: Annette von Alemann, Sandra Beaufaÿs, Beate Kortendiek

 

 

Kurz notiert

Hinweis zur nächsten Redaktionssitzung:

Manuskripte für die nächste Redaktionssitzung bitte bis zum 30. Oktober 2017 einreichen.

Vorschau

3/17: Gender und Design – zum vergeschlechtlichten Umgang mit dem gestalteten Alltag

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