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Gender in der psychologischen Forschung

Wie wirken Geschlechterstereotype auf unser Denken und Handeln? Wie lässt sich dieser Einfluss messen? Diesen und anderen Fragen gehen die Schwerpunktbeiträge der aktuellen GENDER-Ausgabe nach. Sie widmen sich Befunden der neuropsychologischen, sozialpsychologischen und pädagogisch-psychologischen Forschung und zeigen wichtige Impulse auf, die die Psychologie zur Geschlechterforschung liefern kann. Der einleitende Beitrag von Evelyn C. Ferstl und Anelis Kaiser beleuchtet dabei überblicksartig das Verhältnis zwischen wissenschaftlicher Psychologie und qualitativer Genderforschung. Andrea E. Abele untersucht den Einfluss psychologischer Faktoren auf den Berufserfolg von Frauen und Männern und fragt, warum sich die „Schere“ immer noch auseinanderentwickelt. Franziska Moser, Bettina Hannover und Judith Becker stellen ein Kategoriensystem vor, nach dem Schulbücher auf Geschlechter(un)gerechtigkeit hin analysiert werden können. Mit diesen und weiteren Aufsätzen aus der experimentellen Psychologie will das Heft den inter- und multidisziplinären Dialog innerhalb der Genderforschung fördern. Daneben finden sich im Offenen Teil der Zeitschrift zusätzliche Beiträge, Tagungsberichte sowie Rezensionen zu Neuerscheinungen, die sich diesmal insbesondere auf Männlichkeiten konzentrieren.

Herausgeberinnen: Ursula Kessels, Sigrid Metz-Göckel

Kurz notiert

Hinweis zur nächsten Redaktionssitzung:

Manuskripte für die nächste Redaktionssitzung bitte bis zum 25. September 2016 einreichen.

Vorschau

3/16: Gender in Kindheit und Jugend(forschung)

1/17: Geschlechterverhältnisse verhandeln – arabische Frauen und die Transformation arabischer Gesellschaften

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