Call for Papers



Sonderheft: Elternschaft und Familie/n jenseits von Heteronormativität

Neben der heterosexuellen ‚Normal- oder Kernfamilie‘ werden Elternschaft und Familie gegenwärtig in vielfältigen Konstellationen verwirklicht. Alte und neue Elternkonstellationen befinden sich in einem Spannungsfeld zwischen empirischer Vielfalt und den gesellschaftlichen sowie institutionellen und rechtlichen Norm- und Normalitätsvorstellungen. Daran anknüpfend lädt das Sonderheft zur geschlechtertheoretischen und -empirischen Beschäftigung mit Familienformen jenseits heteronormativer Verwandtschaftsbeziehungen insbesondere aus kultur-, sozial- und rechtswissenschaftlichen Perspektiven ein. Der Fokus liegt dabei auf den familialen Alltagspraxen.

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Heft 3/19: Gender, Technik und Politik 4.0

Eti Ammos (istock)

Wem nützen die neuen (Infra-)Strukturen, Selbst- und Regierungstechnologien des im Entstehen begriffenen digitalen Kapitalismus? Wie strukturieren sich aktuell Machtverhältnisse und Mensch-Technik-Gefüge? Wer wird in diesen ausgebeutet, verunsichert, ausgegrenzt – und welche Rolle spielen dabei die Achsen Geschlecht, ‚Rasse‘, Klasse oder Alter? Die Verhältnisbestimmung zwischen Gender, Technik und Politik ist ein fortlaufendes Forschungsunterfangen, das in diesem Heft multidimensional untersucht werden soll. Dabei interessieren sowohl historische Perspektiven, technologie-inhärente Phänomene als auch Analysen gegenwärtiger Entwicklungen.

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Heft 2/19: Verwandtschaftsverhältnisse — Geschlechterverhältnisse

In lebensweltlichen Zusammenhängen begegnen wir zunehmend Erosionsprozessen und Neuordnungen von biologischen Verwandtschaftsverhältnissen in unterschiedlichen und oft miteinander verbundenen Bereichen. Es entstehen neue biopolitische, soziale und rechtliche Formen des Verwandtseins, die die Geschlechter- und Verwandtschaftsordnungen grundlegend neu definieren und das Ordnungsmodell der Genealogie zunehmend obsolet erscheinen lassen. Das Themenheft lädt zur Beschäftigung mit neuen Formen von Verwandtschaft insbesondere aus kultur- und sozialwissenschaftlichen und zugleich gendertheoretischen Perspektiven ein.

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Heft 1/19: Hochschule und Gender

Nationale wie internationale Transformationsprozesse in Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft haben in den vergangenen 20 Jahren dazu geführt, dass sich das deutsche Hochschul- und Wissenschaftssystem sehr grundlegend verändert hat. In diesem Themenheft sollen diese durch Reform- und Ökonomisierungsprozesse ausgelösten Veränderungen im Hochschul- und Wissenschaftssystem und der Zusammenhang mit der Kategorie Geschlecht für die Themenfelder „Bildungsprozesse“ und „Wissenschaftskarriere“ aufgegriffen, analysiert und interpretiert werden.

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Heft 3/18: Mode und Geschlecht

Kleidung, unmittelbar auf dem Körper getragen, prägt das Körpergefühl, dominiert die Wahrnehmung durch andere Menschen und ist integrales Element der Bildung von Identitäten und Lebensstilen. So wird auch Geschlechtsidentität von Kleidern/Mode nicht ausgedrückt, sondern im performativen Vollzug – dem (alltäglichen) Handeln durch und mit Kleidung – hervorgebracht. Das öffnet einen Raum potenzieller Vielfalt, in dem Identitäten zumindest in bestimmten Grenzen spielerisch erweitert werden und die Geschlechter nicht mehr auf die heteronormierten zwei Ausprägungen (weiblich – männlich) festgelegt sind.

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Heft 2/18: Flucht, Asyl, Gender

Die gendersensible Auseinandersetzung mit Flucht, geflüchteten Personen und Flüchtlingsschutz ist dringend notwendig, insbesondere weil die Asyl- und Flüchtlingspolitik Genderdimensionen lange Zeit ausblendete. Das GENDER-Schwerpunktheft ‚Flucht, Asyl, Gender‘ möchte an diesen und weiteren blinden Flecken der Flüchtlingsforschung ansetzen und Beiträge zusammenführen, die Genderdimensionen in Fluchtkontexten jenseits stereotyper geschlechtlicher Zuschreibungen und binärer Kategorien diskutieren. 

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Offener Call

Die Redaktion der GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft sucht jederzeit Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen, die sich aus theoretischer, empirischer oder politisch-praktischer Perspektive mit den Geschlechterverhältnissen in verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen beschäftigen. Ihr Manuskript reichen Sie bitte hier über unser Online-Redaktionssystem OJS ein. Bei Fragen wenden Sie sich an die Redaktion.

Offener Call

Rezensionen

Die Zeitschrift GENDER veröffentlicht in jeder ihrer Ausgaben Rezensionen zu Neuerscheinungen aus dem Bereich Frauen- und Geschlechterforschung/Gender Studies. In der Liste möglicher Rezensionen finden Sie Bücher, für die wir aktuell noch Rezensentinnen/Rezensenten suchen. Wenn Sie einen der aufgelisteten Titel oder aber eine Neuerscheinung besprechen möchten, die nicht aufgeführt ist, wenden Sie sich bitte per Mail an die Redaktion.

Leitfaden für Rezensionen.

Bitte beachten Sie bei allen Einreichungen unsere Manuskripthinweise und insbesondere die jeweilige maximale Zeichenzahl.

Kurz notiert

Nächste Redaktionssitzung

Manuskripte für die nächste Redaktionssitzung bitte bis zum 20. Mai 2018 einreichen.

Vorschau

3/18: Mode und Geschlecht

Herausgegeben von Jenny Bünnig, Gertrud Lehnert und Miriam von Maydell

Call für Heft 3/2019 verlängert!

CfP Gender, Technik und Politik 4.0

Über digitalen Kapitalismus, disruptive Technologien und neue Regime der Unsicherheit

Call für Sonderheft 2020 ist geöffnet

CfP Sonderheft 2020

Elternschaft und Familie/n jenseits von Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit

Infoflyer der Zeitschrift GENDER

Alles auf einen Blick – der Infoflyer der Zeitschrift GENDER. Bei Interesse kann der Flyer auch bestellt werden.

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