Call for Papers



Heft 2/19: Verwandtschaftsverhältnisse — Geschlechterverhältnisse

In lebensweltlichen Zusammenhängen begegnen wir zunehmend Erosionsprozessen und Neuordnungen von biologischen Verwandtschaftsverhältnissen in unterschiedlichen und oft miteinander verbundenen Bereichen. Es entstehen neue biopolitische, soziale und rechtliche Formen des Verwandtseins, die die Geschlechter- und Verwandtschaftsordnungen grundlegend neu definieren und das Ordnungsmodell der Genealogie zunehmend obsolet erscheinen lassen. Das Themenheft lädt zur Beschäftigung mit neuen Formen von Verwandtschaft insbesondere aus kultur- und sozialwissenschaftlichen und zugleich gendertheoretischen Perspektiven ein.

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Heft 1/19: Hochschule und Gender

Nationale wie internationale Transformationsprozesse in Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft haben in den vergangenen 20 Jahren dazu geführt, dass sich das deutsche Hochschul- und Wissenschaftssystem sehr grundlegend verändert hat. In diesem Themenheft sollen diese durch Reform- und Ökonomisierungsprozesse ausgelösten Veränderungen im Hochschul- und Wissenschaftssystem und der Zusammenhang mit der Kategorie Geschlecht für die Themenfelder „Bildungsprozesse“ und „Wissenschaftskarriere“ aufgegriffen, analysiert und interpretiert werden.

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Heft 3/18: Mode und Geschlecht

Kleidung, unmittelbar auf dem Körper getragen, prägt das Körpergefühl, dominiert die Wahrnehmung durch andere Menschen und ist integrales Element der Bildung von Identitäten und Lebensstilen. So wird auch Geschlechtsidentität von Kleidern/Mode nicht ausgedrückt, sondern im performativen Vollzug – dem (alltäglichen) Handeln durch und mit Kleidung – hervorgebracht. Das öffnet einen Raum potenzieller Vielfalt, in dem Identitäten zumindest in bestimmten Grenzen spielerisch erweitert werden und die Geschlechter nicht mehr auf die heteronormierten zwei Ausprägungen (weiblich – männlich) festgelegt sind.

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Heft 2/18: Flucht, Asyl, Gender

Die gendersensible Auseinandersetzung mit Flucht, geflüchteten Personen und Flüchtlingsschutz ist dringend notwendig, insbesondere weil die Asyl- und Flüchtlingspolitik Genderdimensionen lange Zeit ausblendete. Das GENDER-Schwerpunktheft ‚Flucht, Asyl, Gender‘ möchte an diesen und weiteren blinden Flecken der Flüchtlingsforschung ansetzen und Beiträge zusammenführen, die Genderdimensionen in Fluchtkontexten jenseits stereotyper geschlechtlicher Zuschreibungen und binärer Kategorien diskutieren. 

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Heft 1/18: Praxeologien des Körpers — Geschlecht neu denken

Körper und Geschlecht sind seit den 1970er Jahren zentrale Gegenstände der Politisierung, der theoretischen Reflexion und der empirischen Forschung. Von Büchern wie Unser Körper, unser Leben, die dem feministischen Aktivismus der Selbsterfahrungsgruppen und einer radikalen Medizinkritik verpflichtet waren, über die vielfältigen Debatten zu Reproduktionstechnologien und Biomedizin bis hin zu den Diskussionen darüber, auf welche Weise Körper überhaupt vergeschlechtlicht werden.

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Offener Call

Die Redaktion der GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft sucht jederzeit Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen, die sich aus theoretischer, empirischer oder politisch-praktischer Perspektive mit den Geschlechterverhältnissen in verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen beschäftigen. Ihr Manuskript reichen Sie bitte hier über unser Online-Redaktionssystem OJS ein. Bei Fragen wenden Sie sich an die Redaktion.

Offener Call

Rezensionen

Die Zeitschrift GENDER veröffentlicht in jeder ihrer Ausgaben Rezensionen zu Neuerscheinungen aus dem Bereich Frauen- und Geschlechterforschung/Gender Studies. In der Liste möglicher Rezensionen finden Sie Bücher, für die wir aktuell noch Rezensentinnen/Rezensenten suchen. Wenn Sie einen der aufgelisteten Titel oder aber eine Neuerscheinung besprechen möchten, die nicht aufgeführt ist, wenden Sie sich bitte per Mail an die Redaktion.

Leitfaden für Rezensionen.

Tagungsberichte

Tagungsberichte zu Veranstaltungen aus dem Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung und der Gender Studies werden ebenfalls in jeder Ausgabe der Zeitschrift GENDER veröffentlicht. Im Veranstaltungskalender des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW finden sich Tagungen (hauptsächlich im deutschsprachigen Raum), die sich hierfür möglicherweise anbieten. Darüber hinaus sind wir auch für andere Vorschläge offen. Für Vorschläge und Rückfragen kontaktieren Sie bitte die Redaktion.

Wichtiger Hinweis:

Bitte beachten Sie bei allen Einreichungen unsere Manuskripthinweise und insbesondere die jeweilige maximale Zeichenzahl.

Kurz notiert

Nächste Redaktionssitzung

Manuskripte für die nächste Redaktionssitzung bitte bis zum 30. Oktober 2017 einreichen.

Vorschau

1/18: Praxeologien des Körpers

Herausgegeben von Bettina Brockmeyer, Susanne Lettow, Ulrike Manz und Sabine Schäfer

Neues aus der Redaktion

Diana Lengersdorf ist neue Mitherausgeberin und tritt die Nachfolge von Sabine Schäfer an, Sandra Beaufaÿs verstärkt anstelle von Judith Conrads das Redaktionsteam der Zeitschrift.

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