Hochschule und Gender

Call for Papers - verlängert!

Nationale wie internationale Transformationsprozesse in Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft haben in den vergangenen 20 Jahren dazu geführt, dass sich das deutsche Hochschul- und Wissenschaftssystem sehr grundlegend verändert hat. In diesem Themenheft sollen diese durch Reform- und Ökonomisierungsprozesse ausgelösten Veränderungen im Hochschul- und Wissenschaftssystem und der Zusammenhang mit der Kategorie Geschlecht für die Themenfelder „Bildungsprozesse“ und „Wissenschaftskarriere“ aufgegriffen, analysiert und interpretiert werden. Wir laden herzlich zur Einreichung eines Abstracts bis zum 20.06.2017 ein!

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Arabische Frauen und die Transformation arabischer Gesellschaften

Ausgabe 1/17 erschienen

Seit 2010 befinden sich arabische Gesellschaften in einer – hinsichtlich der langfristigen Folgen – kaum abschätzbaren Situation politischer und sozioökonomischer Transformationen. Schon im Kontext des ,Arabischen Frühlings‘ bewegten sich die Umbrüche zwischen Revolution und Restauration. Dessen ungeachtet gibt es in arabischen Gesellschaften schon seit Langem eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Lebensverhältnissen und der gesellschaftlichen Stellung von Frauen. Die Schwerpunktbeiträge laden zur Reflexion der gesellschaftlichen Wirklichkeit arabischer Frauen in verschiedenen Kontexten ein und bieten eine vertiefende Einsicht in den Wandel von Geschlechterbeziehungen, der Selbstwahrnehmung und der Identitätskonstruktion.

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Mode und Geschlecht

Call for Papers

Kleidung, unmittelbar auf dem Körper getragen, prägt das Körpergefühl, dominiert die Wahrnehmung durch andere Menschen und ist integrales Element der Bildung von Identitäten und Lebensstilen. So wird auch Geschlechtsidentität von Kleidern/Mode nicht ausgedrückt, sondern im performativen Vollzug – dem (alltäglichen) Handeln durch und mit Kleidung – hervorgebracht. Der Heftschwerpunkt will sich den komplexen Zusammenhängen von Mode und Geschlecht aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven widmen. Wir laden herzlich zur Einreichung eines Abstracts bis zum 31.05.2017 ein!

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Neu erschienen: Ausgabe 3/16 der GENDER

Gemachte Verhältnisse: Forschungsperspektiven auf Kindheit, Jugend und Geschlecht

Rosa für Mädchen, blau für Jungen – was nach einem altbackenen Klischee klingt, ist auch heute eine verbreitete Einteilung. Eine Essentialisierung von Geschlechterdifferenzen und -hierarchien wird bereits in der Kindheit durch visuelle Erkennungszeichen von Geschlecht verstärkt. Warum ist das (immer noch) so? Wann und wie wird (Doing) Gender gelernt? Welchen Einfluss haben die sich wandelnden Geschlechterverhältnisse und die Vervielfältigungen von Geschlecht auf Kindheit und Jugendphase? Und was bedeutet es für Kinder, Jugendliche oder Eltern, wenn sie sich nicht den heteronormativen Strukturen anpassen? Fragen wie diesen widmet sich der Schwerpunkt in einer Zusammenführung von Gender- und Kindheits- bzw. Jugendforschung. Die Beiträge nehmen dabei verschiedene Bereiche in den Blick: Schule, Kinderbetreuung und -erziehung sowie Jugendhilfe. Bettina Kleiner widmet sich mittels narrativer Interviews Erfahrungen von lesbischen, schwulen, bisexuellen und Trans*-Jugendlichen im schulischen Alltag. Melanie Kubandt geht im Feld der Kindertageseinrichtungen der Frage nach, wie dort Doing-Gender-Prozesse ablaufen. Diese und die weiteren Beiträge geben einen Einblick in das Potenzial von Forschung zu Gender und Generation.

Herausgeberinnen: Anna Buschmeyer, Sabina Schutter, Beate Kortendiek

 

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GENDER jetzt kostenlos probelesen!

Möchten Sie die GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft probelesen?

Der Verlag Barbara Budrich bietet die Möglichkeit zum Kennenlernen der GENDER: Wählen Sie zwischen einem einmonatigen kostenlosen Online-Zugang zu sämtlichen Ausgaben und einem Probeexemplar des gedruckten Hefts.

Anmeldungen bitte bis zum 13.07.2016 über http://blog.budrich-academic.de/fachzeitschriften-probelesen/

Der Zugang wird im Anschluss freigeschaltet.

Wir wünschen eine anregende Lektüre!

Neu erschienen: Ausgabe 2/16 der GENDER

Normalität dekonstruieren: queere Perspektiven

Queer – damit ist nicht nur die Anerkennung der Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Seinsweisen verbunden, sondern auch eine grundsätzliche Infragestellung sozialer Ordnungen, die über Dominanz und Unterordnung, Ein- und Ausschlüsse funktionieren. Welchen politischen Herausforderungen, theoretischen Fragen, empirischen Leerstellen und Widersprüchen muss sich ein queeres und queerendes Projekt heute stellen?

Dieser Frage wird im aktuellen GENDER-Schwerpunkt ausschnitthaft nachgegangen. So thematisiert Nicole Shephard das Potenzial queerer Perspektiven in den Diskussionen um Transnationalität, Migrationsforschung und Intersektionalität. Einen Einblick in die Lebensrealitäten nicht-heterosexueller und nicht-cisgeschlechtlicher Jugendlicher geben Claudia Krell und Kerstin Oldemeier, indem sie Ergebnisse ihrer Studie „Coming-out – und dann …?!“ präsentieren. Diese und weitere Beiträge des Schwerpunkts sind auch Anzeichen dafür, dass queere Perspektiven in empirischer Forschung und Praxis angekommen sind und zur produktiven Auseinandersetzung herausfordern.

Herausgeberinnen: Carola Bauschke-Urban, Judith Conrads, Elisabeth Tuider

 

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Neu erschienen: Ausgabe 1/16 der GENDER

Liebe – Annäherungen aus Geschlechterperspektive

Liebeein Gefühl, das unmittelbar in die alltägliche Lebenswelt eingebunden ist, bildet den aktuellen Schwerpunkt der GENDER. Die Beiträge vermitteln eine multidisziplinäre Perspektive auf das PhänomenLiebe, das immer innerhalb von gesellschaftlichen Machtverhältnissen verortet werden muss. Über den Einblick in verschiedene (Forschungs-)Felder der Liebe kann deren spezifische Verflechtung mit Geschlecht aufgezeigt werden. Monika Götsch untersucht die Erzählungen von Jugendlichen über Liebe und legt dar, wie diese eine patriarchale Form der Liebe ausdrücken. Mit dem Bundestag verweist Sabina Schutter auf einen ungewöhnlichen Ort für Auseinandersetzung um die Liebe und zeigt über die Analyse von Bundestagsdebatten, wie Liebe implizit in Gesetze eingeschrieben wird. In diesen und weiteren Schwerpunktbeiträgen beschäftigen sich die Autorinnen theoretisch und empirisch damit, wie Menschen empfinden, fühlen und handeln, wenn sie lieben.

HerausgeberInnen: Stephanie Bethmann, Günter Burkart, Beate Kortendiek

 

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Neu erschienen: GENDER-Sonderheft 3

Bewegung/en. Beiträge zur 5. Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien

Das Sonderheft versammelt Beiträge der 5. Jahrestagung der Fachgesellschaft Gender, welche die Dynamiken, Auseinandersetzungen, Konflikte und Kämpfe, die sich um Geschlechterkonstruktionen und Geschlechter(un)ordnungen ereignen, in den Blick genommen hat. Dabei steht der Plural sowohl für die Fülle historischer und zeitgenössischer Bewegungen als auch für die Vielfalt der theoretischen, disziplinären, methodischen und empirischen Auseinandersetzungen mit Veränderbarkeit und Veränderungen. Gegenstand des Sonderhefts sind somit Bewegung/en in ihrer Vieldeutigkeit; verschiedene ‚Bewegungen‘ stehen hier als politische Stellungnahmen und soziale Praxen im Zentrum. Die Autor_innen beschäftigen sich etwa mit dem Überschreiten von Zweigeschlechtlichkeit und Heteronormativität, bewegten/ beweglichen Subjektpositionen, Affektpolitik, queerer Handlungsfähigkeit und Radikalität, der Artikulation von Differenzen und spezifischen Bewegungs- und Körperkonstellationen, Genderkompetenz und Diversity-Politik.

Sichtbar wird die Vielfältigkeit der in den Bewegungen artikulierten Perspektiven, die gerade nicht unter einem Dach zu versammeln sind, sondern auf unterschiedliche Bezüge und kontroverse, nicht konfliktfreie Positionierungen verweisen.

Für unsere AbonnentInnen gibt es das Sonderheft zum Sonderpreis von 16,90 Euro.

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Neu erschienen: Ausgabe 3/15 der GENDER

Intellektuelle Frauen

Kluge, gebildete, unangepasste, widerständige Frauen – der aktuelle Schwerpunkt der GENDER stellt weibliche Intellektuelle in den Mittelpunkt. Frauen also, die denkerisch die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse erfassen und ihre Gedanken öffentlich formulieren, auch wenn sie sich nicht (immer) als Intellektuelle bezeichnen und ihnen auch in der öffentlichen Wahrnehmung und Geschichtsschreibung häufig die Anerkennung verwehrt bleibt. Regina Dackweiler führt aus, wie die Codierung der Figur des Intellektuellen mit Männlichkeit, Einzigartigkeit, Öffentlichkeit, Geist und Protest die Diskussion und Erforschung intellektueller Frauen verhindert hat. Nataša Pivec stellt mit Andrea Dworkin eine radikalfeministische Intellektuelle ins Zentrum ihrer Betrachtungen, die als „wütend und fett“ noch weniger in das Bild der Intellektuellen passt. Diese und weitere Schwerpunktbeiträge beschäftigen sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Verhältnis von Intellektualität und Weiblichkeit und machen deutlich, dass die Auseinandersetzung mit intellektuellen Frauen auch in Zukunft eine herausfordernde, aber wichtige Aufgabe bleibt.

Herausgeberinnen: Jenny Bünnig, Barbara Holland-Cunz, Sigrid Metz-Göckel, Amrei Sander

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Neu erschienen: Ausgabe 2/15 der GENDER

Sex und Gender in der biomedizinischen Forschung

Frauen haben eine niedrigere Schmerzschwelle, leiden häufiger an Migräne und Morbus Alzheimer als Männer. Männer bekommen dagegen häufiger Krebserkrankungen, Herzinfarkte und Bluthochdruck. Dies sind einige popularisierte Befunde, denen in der aktuellen GENDER-Ausgabe 2/15 nachgegangen werden soll. Mit dem Schwerpunktthema soll dabei eine Brücke zwischen biomedizinischer Forschung, Geschlechterforschung sowie Forschungspolitik geschlagen werden. So stellen Ineke Klinge und Londa Schiebinger das internationale Projekt „Gendered Innovations“ vor, in dem die systematische Integration der Geschlechterperspektive in die medizinische Forschung vorangetrieben und anhand von Fallbeispielen konkretisiert wird. Adriane Icenhour, Sigrid Elsenbruch und Sven Benson gehen geschlechterbezogenen Unterschieden im Schmerzempfinden auf den Grund. Wie die Geschlechterdimension in die intersektionelle Perspektive der quantitativen und qualitativen Gesundheitsforschung integriert werden kann, zeigen Gabriele Bolte und Ulrike Lahn in ihrem Beitrag auf. Diese und weitere Schwerpunktbeiträge eröffnen durch ihren konsequenten Einbezug der Kategorie Geschlecht neue Perspektiven in der biomedizinischen Forschung und weisen gleichzeitig auf die Notwendigkeit einer viel breiter geförderten und gefächerten und die Geschlechter differenzierenden Forschung hin.

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GENDER jetzt kostenlos probelesen!

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Der Verlag Barbara Budrich bietet die Möglichkeit zum Kennenlernen der Zeitschrift: Wählen Sie zwischen einem zweimonatigen kostenlosen Online-Zugang zu sämtlichen Ausgaben und einem Probeexemplar des gedruckten Hefts.

Anmeldungen bitte ausschließlich bis zum 22.07.2015 über blog.budrich-academic.de/zs-gender/

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Neu erschienen: Ausgabe 1/15 der GENDER

Geschlechterkonstruktionen in schulischen Handlungsfeldern

Aktuelle Ergebnisse der schulischen Geschlechterforschung stehen im Mittelpunkt der GENDER-Ausgabe 1/15. Die AutorInnen nehmen dabei neben dem Unterricht als dem Kerngeschäft von Schule auch außerunterrichtliche schulbezogene Handlungsfelder in den Blick, die für Schulentwicklungsprozesse ebenfalls von großer Bedeutung sind. So untersucht Torsten Eckermann die Geschlechterkonstruktionen beim Pausenspiel von Grundschulkindern. Hannelore Faulstich-Wieland und Barbara Scholand geben einen Einblick in ein Forschungsprojekt über Angebote zur Berufsorientierung für Jugendliche. Oktay Aktan, Cornelia Hippmann und Michael Meuser zeigen auf, inwiefern die Passfähigkeit von Schülerinnen im schulischen Kontext hergestellt wird. Diese und weitere Schwerpunktbeiträge nähern sich aus unterschiedlichen Perspektiven den Herstellungs- und Bearbeitungsprozessen von Geschlecht in Schule und Unterricht.

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Neu erschienen: Ausgabe 3/14 der GENDER

Karrieren und Lebenswelten – Irritationen, Dynamiken, Strategien

Titelbild GENDER

Karrieren stehen im Fokus der aktuellen GENDER-Ausgabe – und damit auch die sozialen Bedingungen für und die individuellen Erwartungen an Karrieren. Geschlechtsspezifische Zuschreibungen und Normen beeinflussen Karrierewege nach wie vor, was die Schwerpunktbeiträge auf unterschiedliche Weise belegen. Doch  sie verweisen auch auf Wandlungen im Geschlechterverhältnis. Wie sich Deutungsmuster von Spitzenführungskräften auf die Handlungspraxen in Organisationen auswirken, zeigt Annette von Alemann am Beispiel der Deutung zur Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen. Markus Gottwald untersucht unter dem Stichwort des decoupling die Diskrepanz zwischen familienfreundlicher Personalpolitik innerhalb der Wirtschaftswelt und den faktischen Unvereinbarkeitsbedingungen. Stefanie Leinfellner arbeitet hemmende und förderliche Faktoren für das Ausbalancieren von doppelter Karriere im Wissenschaftssystem mit Partnerschaft und Familie heraus. Diese und weitere Schwerpunktbeiträge nähern sich auf verschiedene Weisen der Frage nach heutigen Karrierevorstellungen, -hindernissen und -möglichkeiten.

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Neu erschienen: Ausgabe 2/14 der GENDER

Heiraten und Hochzeiten – kulturelle, ästhetische und soziale Praktiken und Praxen

Titelbild GENDER

Hochzeiten, verstanden als zentrale Übergangsrituale, die die Individualität des einzelnen Paars prägen und zugleich die herrschenden Geschlechterverhältnisse spiegeln, stehen im Mittelpunkt der aktuellen GENDER-Ausgabe. Dabei zeichnen die Beiträge eine parallele Entwicklung nach: Einerseits lösen vielfältige Beziehungsformen das bürgerliche westliche Ehemodell zunehmend ab, andererseits dominieren in der Inszenierung der Hochzeit und ihrer Vorbereitungsphase traditionelle Vorstellungen von Geschlechter- und Paarbeziehungen. Andrea D. Bührmann und Ulrike Thiele-Manjali diskutieren die kommerzielle Hochzeitsbranche und die Hochzeitspraktiken zwischen modernen Partnerschaften und geschlechterhierarchisch arrangierten (Hochzeits-)Inszenierungen. Hilde Schäffler untersucht die Interaktion zwischen professionellen HochzeitsplanerInnen und deren KundInnen und macht dabei Tendenzen von Verfestigung und Aufbrechen von genderstereotypen Arbeitsteilungen sichtbar. Julia Pauli eröffnet einen Blick auf Hochzeitspraktiken in Namibia und auf damit verbundene sozialen Inklusions- und Exklusionsprozesse. Aus unterschiedlichen Perspektiven beschäftigen sich diese und weitere Schwerpunktbeiträge mit den Funktionen und Bedeutungen des Heiratens als wirkmächtiger Institution der sozialen Strukturierung und Stabilisierung der bestehenden Geschlechterverhältnisse.

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Neu erschienen: Ausgabe 1/14 der GENDER

Gleichstellung als Beruf

Titelbild GENDER

Über die Forderung, Gleichstellung professionell zu betreiben, wurde ein neues Berufsbild für einen gesellschaftlich feststellbaren Problembereich geschaffen. Wie dieses Handlungsfeld ausgefüllt und aktuell erforscht wird, ist Schwerpunktthema dieser GENDER-Ausgabe. So thematisieren Gerrit Kaschuba und Cornelia Hösl-Kulike Konfliktlinien in der Umsetzung von Gleichstellungspolitik, die sich aus der Professionalisierung ergeben: die Konfliktlinie zwischen Gleichstellung als Frauenförderung und als Gender-Querschnittsaufgabe und die zwischen Gleichstellung als politischer Aufgabe und als Gendermanagement. Melanie Roski und Ingrid Schacherl stellen für den Hochschulbereich fest, dass es für gleichstellungsorientierte Innovationen externer Impulse sowie der Übernahme von Verantwortung für die Umsetzung durch die Hochschulleitung bedurfte. Der Blick von Friedel Schreyögg und Ute von Wrangell auf die kommunale Gleichstellungsarbeit als Arbeits- und Handlungsfeld verdeutlicht, dass die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten viele Lernprozesse in Gang gesetzt und begleitet haben. Heft 1/14 der GENDER zeigt in diesen und weiteren Schwerpunktbeiträgen, wie sich Gleichstellung im Zusammenwirken verschiedener Akteurinnen und Akteure auf den unterschiedlichen Hierarchiestufen in Organisationen als selbstverständliche berufliche Arbeit durchgesetzt hat.

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Kurz notiert

Besprechung erschienen

GENDER-Schwerpunktheft „Feminismus in Polen” (3/2012) kommentiert in: L'Homme

Neu erschienen: Ausgabe 3/13 der GENDER

Gender in der psychologischen Forschung

Titelbild GENDER

Wie wirken Geschlechterstereotype auf unser Denken und Handeln? Wie lässt sich dieser Einfluss messen? Diesen und anderen Fragen gehen die Schwerpunktbeiträge der aktuellen GENDER-Ausgabe nach. Sie widmen sich Befunden der neuropsychologischen, sozialpsychologischen und pädagogisch-psychologischen Forschung und zeigen wichtige Impulse auf, die die Psychologie zur Geschlechterforschung liefern kann. Der einleitende Beitrag von Evelyn C. Ferstl und Anelis Kaiser beleuchtet dabei überblicksartig das Verhältnis zwischen wissenschaftlicher Psychologie und qualitativer Genderforschung. Andrea E. Abele untersucht den Einfluss psychologischer Faktoren auf den Berufserfolg von Frauen und Männern und fragt, warum sich die „Schere“ immer noch auseinanderentwickelt. Franziska Moser, Bettina Hannover und Judith Becker stellen ein Kategoriensystem vor, nach dem Schulbücher auf Geschlechter(un)gerechtigkeit hin analysiert werden können. Mit diesen und weiteren Aufsätzen aus der experimentellen Psychologie will das Heft den inter- und multidisziplinären Dialog innerhalb der Genderforschung fördern. Daneben finden sich im Offenen Teil der Zeitschrift zusätzliche Beiträge, Tagungsberichte sowie Rezensionen zu Neuerscheinungen, die sich diesmal insbesondere auf Männlichkeiten konzentrieren.

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Neue Ausgabe 2/13 der Zeitschrift GENDER

Feministische Perspektiven auf Ökonomie und Geschlechterordnung

Titelblatt Gender 1/13

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift GENDER beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Ökonomie und Geschlechterordnung. Dabei verbleiben die Beiträge nicht auf der Ebene deskriptiver Analysen, sondern geben Anstöße zum Nachdenken darüber, wie eine (geschlechter-)gerechtere Gesellschaft beschaffen sein könnte. Sie fragen nach der feministischen Anschlussfähigkeit alternativer Wirtschaftskonzepte, nehmen die Wertung von durch Frauen geleistete Arbeit in den Blick und zeichnen am Beispiel von Pflegehelferinnen nach, wie im Rahmen von internationalen Gleichstellungspolitiken neue Ausschlüsse von Frauen auf dem Arbeitsmarkt entstehen. Autorinnen im Offenen Teil untersuchen, wie sich die zunehmend Präsenz von Frauen in Topführungspositionen auf die Geschlechterordnung auswirkt und welche Rolle die Medien im Diskurs um Geschlechterverhältnisse vor dem Hintergrund neoliberaler Entwicklungen einnehmen. Ein Beitrag stellt Überlegungen zur Operationalisierung von Geschlecht im Fragebogen an und untersucht Probleme und Lösungsansätze aus Sicht von Mess-, Umfrage-, Gender- und Queer-Theorie. Weitere Beiträge, Tagungsberichte und Rezensionen runden das Heft ab.

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Neue GENDER-Ausgabe 1/13

Medikalisierung und Geschlecht zwischen Optimierung, Pathologisierung und Gesundheitsförderung

Titelblatt Gender 1/13

Geschlechtsspezifische Medikalisierung ist für Frauenbewegungen sowie für die Frauen- und Geschlechterforschung seit deren Anfängen ein zentrales und kritisch betrachtetes Thema. Der Schwerpunktteil der aktuellen GENDER-Ausgabe beschäftigt sich mit der Frage, wie sich das Verhältnis von Medikalisierung – verstanden als Erweiterung des Zuständigkeitsbereiches der Medizin – und Geschlecht heute beschreiben lässt. An die Stelle der Krankheit treten andere und zum Teil schwächere Kategorien wie die von Risiko, Verdacht oder Gesundheitsförderung, aber auch Optimierungs- und Korrekturwünsche, wobei vor allem der Frauenkörper als defizitär und behandlungsbedürftig konstruiert wird. Die Beiträge konzentrieren sich dabei insbesondere auf den Bereich der Körperlichkeit und der Reproduktion als zentrale Orte des Diskurses. So wird u. a. kosmetische Intimchirurgie als neuer Trend kritisch betrachtet, die Verknüpfung von körperlichem Erleben und medizinisch-technisiertem Wissen in der Schwangerschaft herausgestellt und die europäische Gesundheitspolitik in Zusammenhang mit der Bevölkerungspolitik der EU gebracht.

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Rückblick: GENDER-Workshop auf der KEG-Tagung

Zur Bedeutung von Peer-Review-Journals in den deutschsprachigen Gender Studies

Welche Vorteile bietet ein Peer-Review-Verfahren für die Veröffentlichung von wissenschaftlichen Beiträgen aus der Genderforschung? Entstehen hieraus neue Chancen für die AutorInnen? Welche Hürden können sich aber auch ergeben? Diese und ähnliche Fragen rund um das Begutachtungsverfahren durch unabhängige ExpertInnen diskutierten die Teilnehmenden des gut besuchten Workshops "Herausgeben, begutachten & publizieren – Zur Bedeutung von Peer-Review-Journals in den deutschsprachigen Gender Studies", der von Herausgeberinnen der Zeitschrift GENDER gemeinsam mit Kolleginnen der Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (fzg) durchgeführt wurde. Der Workshop bildete einen Programmpunkt der 11. Arbeitstagung der KEG, die am 14. und 15. Februar an der Goethe-Universität Frankfurt stattfand. Dabei gaben Heike Kahlert und Beate Kortendiek einen Einblick in ihre Erfahrungen als Herausgeberinnen der GENDER – und damit eines Double-blind-Peer-Review-Journals; fzg-Herausgeberin Elke Gramespacher berichtete aus Freiburg und Miriam von Maydell, Lektorin beim Verlag Barbara Budrich, warf aus Verlagssicht einen Blick auf die Arbeit mit Peer-Review-Verfahren.

Aktuelle Ausgabe der Zeitschrift GENDER 3/12

Schwerpunktthema: Feminismus in Polen

Cover GENDER 3/12

Die Schwerpunktbeiträge nehmen die feministische Bewegung und deren Entwicklung in Polen in den Blick. Der gesellschaftliche Wandel des Landes im Zuge der politischen Transformation brachte auch in Bezug auf die Situation der Frau Veränderungen mit sich. Ideen des westlichen Feminismus und die Proteste polnischer Frauen gegen das restriktive Abtreibungsgesetz gaben der feministischen Bewegung Polens seit den 1990er Jahren Aufschwung; zugleich sehen sich die Feministinnen durch eine zunehmende Rückbesinnung auf katholische Vorkriegstraditionen wieder verstärkt mit alten Denkmustern und Rollenbildern konfrontiert. In diesem Spannungsverhältnis bewegen sich die Analysen dieser Ausgabe. Der Arbeitskampf weiblicher Supermarktangestellter gerät hierbei ebenso in den Fokus wie die Situation von Lesben in der polnischen Öffentlichkeit und die Rolle von Polinnen in der katholischen Kirche oder in der jüdischen Kultur. Diese und weitere Beiträge machen deutlich, dass auch die polnische Frauenbewegung nicht homogen ist, sondern verschiedene Strömungen, Positionierungen und internationale Einflüsse zu verzeichnen sind.

Inhaltsverzeichnis

Empfang der Zeitschrift GENDER auf dem DGS-Kongress in Bochum

Große Kongresse bieten wunderbare und effiziente Gelegenheiten zum Kennenlernen, Austausch und vor allem zur Vernetzung. Der Verlag Barbara Budrich und die Herausgeberinnen der Zeitschrift GENDER haben daher am 02.10.2012 im Rahmen des DGS-Kongresses an der Ruhr-Universität Bochum zum Empfang eingeladen. Verlegerin Barbara Budrich und Mitherausgeberin Heike Kahlert stellten am Stand des Verlages in einer kleinen Ansprache die Zeitschrift GENDER vor. Bei Sekt und Häppchen gab es anschließend die Gelegenheit für Austausch und Gespräche.

Über die vielen bekannten und neuen Gesichter an diesem Tag haben wir uns sehr gefreut!

 

 

Heike Kahlert und Barbara Budrich
Heike Kahlert im Gespräch mit Barbara Budrich

 

 

Heike Kahlert und Barbara Budrich
Anstoßen auf die GENDER-Zeitschrift

Aktuelle Ausgabe der Zeitschrift GENDER 2/12

Schwerpunktthema: Geschlecht und Ernährung

Über die Beziehung von Geschlecht und Ernährung wird bereits seit einiger Zeit in unterschiedlichen Zusammenhängen diskutiert. Da hierbei häufig biologische Erklärungsansätze die Debatte bestimmen, werden gesellschaftliche und kulturelle Deutungsmuster vernachlässigt, die jedoch notwendig sind, um Verbindungen zwischen kulinarischer Praxis und der Interpretation von Geschlechtszugehörigkeit umfassend zu beleuchten. Diese GENDER-Ausgabe nähert sich dem Thema daher aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven und untersucht u.a. Arbeitsteilungsmuster in der familiären Ernährungsversorgung und geschlechtsspezifische Nahrungsmittelwerbung im Fernsehen. Mit Beiträgen aus den Bereichen Sozialwissenschaft, Erziehungswissenschaft und Medizin sollen neue Blickwinkel eröffnet und weiterführende Diskussionen darüber angestoßen werden, wie sich Geschlechterrollen und Ernährungsgewohnheiten gegenseitig beeinflussen.

Inhaltsverzeichnis 2/12

Kurz notiert

Hinweis zur nächsten Redaktionssitzung:

Manuskripte für die nächste Redaktionssitzung bitte bis zum 30. Oktober 2017 einreichen.

Vorschau

3/17: Gender und Design – zum vergeschlechtlichten Umgang mit dem gestalteten Alltag

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