Neu erschienen: Ausgabe 3/15 der GENDER

Intellektuelle Frauen

Kluge, gebildete, unangepasste, widerständige Frauen – der aktuelle Schwerpunkt der GENDER stellt weibliche Intellektuelle in den Mittelpunkt. Frauen also, die denkerisch die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse erfassen und ihre Gedanken öffentlich formulieren, auch wenn sie sich nicht (immer) als Intellektuelle bezeichnen und ihnen auch in der öffentlichen Wahrnehmung und Geschichtsschreibung häufig die Anerkennung verwehrt bleibt. Regina Dackweiler führt aus, wie die Codierung der Figur des Intellektuellen mit Männlichkeit, Einzigartigkeit, Öffentlichkeit, Geist und Protest die Diskussion und Erforschung intellektueller Frauen verhindert hat. Nataša Pivec stellt mit Andrea Dworkin eine radikalfeministische Intellektuelle ins Zentrum ihrer Betrachtungen, die als „wütend und fett“ noch weniger in das Bild der Intellektuellen passt. Diese und weitere Schwerpunktbeiträge beschäftigen sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Verhältnis von Intellektualität und Weiblichkeit und machen deutlich, dass die Auseinandersetzung mit intellektuellen Frauen auch in Zukunft eine herausfordernde, aber wichtige Aufgabe bleibt.

Herausgeberinnen: Jenny Bünnig, Barbara Holland-Cunz, Sigrid Metz-Göckel, Amrei Sander

Details und Bestellmöglichkeiten

Open Access gestartet!

Jahrgänge der GENDER sind nun frei zugänglich (bis 2012)

Der Verlag Barbara Budrich stellt die Ausgaben der Zeitschrift GENDER für den Open Access online zur Verfügung. Durch die Aufnahme der Beiträge in fachbezogene Open Access-Plattformen werden die Möglichkeiten einer gezielten Suche und somit der Transfer der Ergebnisse aus der Geschlechterforschung vergrößert. Die Beiträge werden zukünftig nach Ablauf von zwei Jahren jahrgangsweise freigegeben und damit online kostenfrei zugänglich gemacht. Die Hefte der Jahrgänge 2009 bis 2012 der GENDER sind damit ab sofort im Open Access verfügbar.

Hier gelangen Sie zu den Ausgaben.

Kurz notiert

Hinweis zur nächsten Redaktionssitzung:

Manuskripte für die nächste Redaktionssitzung bitte bis zum 31. Januar 2016 einreichen.

Vorschau

1/16: Liebe – Annäherungen aus geschlechtertheoretischer Sicht

2/16: Normalität dekonstruieren: queere Perspektiven

3/16: Gender in Kindheit und Jugend(forschung)

Call für Sonderheft 4 ist offen

Ihr Abstract zum Thema „Praxeologien des Körpers – Geschlecht neu denken” können Sie bis zum 14.02.2016 einreichen.

Den vollständigen Call finden Sie hier.

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Infoflyer der Zeitschrift GENDER

Alles auf einen Blick – der Infoflyer der Zeitschrift GENDER. Bei Interesse kann der Flyer auch bestellt werden.

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