23.06.2014

Neu erschienen: Ausgabe 2/14 der GENDER

Heiraten und Hochzeiten – kulturelle, ästhetische und soziale Praktiken und Praxen

Titelbild GENDER

Hochzeiten, verstanden als zentrale Übergangsrituale, die die Individualität des einzelnen Paars prägen und zugleich die herrschenden Geschlechterverhältnisse spiegeln, stehen im Mittelpunkt der aktuellen GENDER-Ausgabe. Dabei zeichnen die Beiträge eine parallele Entwicklung nach: Einerseits lösen vielfältige Beziehungsformen das bürgerliche westliche Ehemodell zunehmend ab, andererseits dominieren in der Inszenierung der Hochzeit und ihrer Vorbereitungsphase traditionelle Vorstellungen von Geschlechter- und Paarbeziehungen. Andrea D. Bührmann und Ulrike Thiele-Manjali diskutieren die kommerzielle Hochzeitsbranche und die Hochzeitspraktiken zwischen modernen Partnerschaften und geschlechterhierarchisch arrangierten (Hochzeits-)Inszenierungen. Hilde Schäffler untersucht die Interaktion zwischen professionellen HochzeitsplanerInnen und deren KundInnen und macht dabei Tendenzen von Verfestigung und Aufbrechen von genderstereotypen Arbeitsteilungen sichtbar. Julia Pauli eröffnet einen Blick auf Hochzeitspraktiken in Namibia und auf damit verbundene sozialen Inklusions- und Exklusionsprozesse. Aus unterschiedlichen Perspektiven beschäftigen sich diese und weitere Schwerpunktbeiträge mit den Funktionen und Bedeutungen des Heiratens als wirkmächtiger Institution der sozialen Strukturierung und Stabilisierung der bestehenden Geschlechterverhältnisse.

Details und Bestellmöglichkeiten

16.04.2014

Intellektuelle Frauen

Call for Papers: GENDER 3/15

Mit dem Schwerpunktheft greift die Zeitschrift GENDER den Diskurs über Intellektualität und Geschlecht auf. Insbesondere stehen dabei Fragen nach den Ausgangspunkten des Denkens intellektueller Frauen im Fokus. Es geht um Frauen, die sich mit ihrem Denken und Wirken als Wissenschaftlerin, Philosophin, Schriftstellerin oder Künstlerin positionier(t)en und sich dabei auch mit ihrem Frausein auseinandersetz(t)en oder es „ausdrücklich“ beschwiegen. Werk und Schaffen intellektueller Frauen sind dabei von besonderem Interesse; aber ebenso kann die Frage nach Wechselwirkungen und Einflüssen intellektueller Frauen auf Theorie und Praxis sowie auf soziale Bewegungen und der Zusammenhang zwischen Intellektualität und Kritik in den Blick genommen werden.

Herausgeberinnen sind Jenny Bünnig, M. A., Prof. Dr. Barbara Holland-Cunz, Prof. Dr. Sigrid Metz-Göckel und Amrei Sander, M. A.

Wir bitten um die Einreichung eines ein- bis zweiseitigen Abstracts bis zum 05.10.2014.

Den vollständigen Call finden Sie hier. 

Kurz notiert

Besprechung erschienen

GENDER-Schwerpunktheft „Feminismus in Polen” (3/2012) kommentiert in: L'Homme

Hinweis zur nächsten Redaktionssitzung:

Manuskripte für die nächste Redaktionssitzung bitte bis zum 14. September 2014 einreichen.

Ein Projekt des

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Infoflyer der Zeitschrift GENDER

Alles auf einen Blick – der Infoflyer der Zeitschrift GENDER. Bei Interesse kann der Flyer auch bestellt werden.

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