Neu erschienen: Ausgabe 2/16 der GENDER

Normalität dekonstruieren: queere Perspektiven

Queer – damit ist nicht nur die Anerkennung der Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Seinsweisen verbunden, sondern auch eine grundsätzliche Infragestellung sozialer Ordnungen, die über Dominanz und Unterordnung, Ein- und Ausschlüsse funktionieren. Welchen politischen Herausforderungen, theoretischen Fragen, empirischen Leerstellen und Widersprüchen muss sich ein queeres und queerendes Projekt heute stellen?

Dieser Frage wird im aktuellen GENDER-Schwerpunkt ausschnitthaft nachgegangen. So thematisiert Nicole Shephard das Potenzial queerer Perspektiven in den Diskussionen um Transnationalität, Migrationsforschung und Intersektionalitätsdiskussionen. Einen Einblick in die Lebensrealitäten nicht-heterosexueller und nicht-cisgeschlechtlicher Jugendlicher geben Claudia Krell und Kerstin Oldemeier, indem sie Ergebnisse ihrer Studie „Coming-out – und dann …?!“ präsentieren. Diese und weitere Beiträge des Schwerpunkts sind auch Anzeichen dafür, dass queere Perspektiven in empirischer Forschung und Praxis angekommen sind und zur produktiven Auseinandersetzung herausfordern.

Herausgeberinnen: Carola Bauschke-Urban, Judith Conrads, Elisabeth Tuider

 

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Neu erschienen: GENDER-Sonderheft 3

Bewegung/en. Beiträge zur 5. Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien

Das Sonderheft versammelt Beiträge der 5. Jahrestagung der Fachgesellschaft Gender, welche die Dynamiken, Auseinandersetzungen, Konflikte und Kämpfe, die sich um Geschlechterkonstruktionen und Geschlechter(un)ordnungen ereignen, in den Blick genommen hat. Dabei steht der Plural sowohl für die Fülle historischer und zeitgenössischer Bewegungen als auch für die Vielfalt der theoretischen, disziplinären, methodischen und empirischen Auseinandersetzungen mit Veränderbarkeit und Veränderungen. Gegenstand des Sonderhefts sind somit Bewegung/en in ihrer Vieldeutigkeit; verschiedene ‚Bewegungen‘ stehen hier als politische Stellungnahmen und soziale Praxen im Zentrum. Die Autor_innen beschäftigen sich etwa mit dem Überschreiten von Zweigeschlechtlichkeit und Heteronormativität, bewegten/ beweglichen Subjektpositionen, Affektpolitik, queerer Handlungsfähigkeit und Radikalität, der Artikulation von Differenzen und spezifischen Bewegungs- und Körperkonstellationen, Genderkompetenz und Diversity-Politik.

Sichtbar wird die Vielfältigkeit der in den Bewegungen artikulierten Perspektiven, die gerade nicht unter einem Dach zu versammeln sind, sondern auf unterschiedliche Bezüge und kontroverse, nicht konfliktfreie Positionierungen verweisen.

Für unsere AbonnentInnen gibt es das Sonderheft zum Sonderpreis von 16,90 Euro.

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Die Zeitschrift GENDER im Open Access!

Archivjahrgänge der GENDER sind frei zugänglich (bis 2013)

Der Verlag Barbara Budrich stellt die Ausgaben der Zeitschrift GENDER für den Open Access online zur Verfügung. Durch die Aufnahme der Beiträge in fachbezogene Open Access-Plattformen werden die Möglichkeiten einer gezielten Suche und somit der Transfer der Ergebnisse aus der Geschlechterforschung vergrößert. Die Beiträge werden nach Ablauf von zwei Jahren jahrgangsweise freigegeben und damit online kostenfrei zugänglich gemacht. Somit sind derzeit die Hefte der Jahrgänge 2009 bis 2013 der GENDER im Open Access verfügbar.

Hier gelangen Sie zu den Ausgaben.

Kurz notiert

Hinweis zur nächsten Redaktionssitzung:

Manuskripte für die nächste Redaktionssitzung bitte bis zum 31. Mai 2016 einreichen.

Vorschau

2/16: Normalität dekonstruieren: queere Perspektiven

3/16: Gender in Kindheit und Jugend(forschung)

Call für Heft 3/17 ist offen

***VERLÄNGERTE EINREICHFRIST***

Ihr Abstract zum Thema „Gender und Design – zum vergeschlechtlichten Umgang mit dem gestalteten Alltag” können Sie bis zum 29.06.2016 einreichen.

Den vollständigen Call finden Sie hier.

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Infoflyer der Zeitschrift GENDER

Alles auf einen Blick – der Infoflyer der Zeitschrift GENDER. Bei Interesse kann der Flyer auch bestellt werden.

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