Gender und Design

Ausgabe 3/17 erschienen

Das Heft führt in die Designforschung ein, beleuchtet interne Debatten und liefert eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Geschlecht und Gestaltung. Da Designausbildung und Designindustrie in ihrer gegenwärtigen Form die hierarchischen Geschlechterverhältnisse in der neoliberalen Gesellschaft in aller Regel reproduzieren, werden in diesem Heft Alternativen dazu und genderbezogene Analysen und Projekte vorgestellt.

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Verwandtschaftsverhältnisse — Geschlechterverhältnisse

Call for Papers

In lebensweltlichen Zusammenhängen begegnen wir zunehmend Erosionsprozessen und Neuordnungen von biologischen Verwandtschaftsverhältnissen in unterschiedlichen und oft miteinander verbundenen Bereichen. Es entstehen neue biopolitische, soziale und rechtliche Formen des Verwandtseins, die die Geschlechter- und Verwandtschaftsordnungen grundlegend neu definieren und das Ordnungsmodell der Genealogie zunehmend obsolet erscheinen lassen. Das Themenheft lädt zur Beschäftigung mit neuen Formen von Verwandtschaft insbesondere aus kultur- und sozialwissenschaftlichen und zugleich gendertheoretischen Perspektiven ein. Wir laden herzlich zur Einreichung eines Abstracts bis zum 20.11.2017 ein!

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Alte neue Ungleichheiten? Auflösungen und Neukonfigurationen von Erwerbs- und Familiensphäre

Sonderheft 4 erschienen

Die strikte Unterscheidung klar umrissener Geschlechtersphären scheint heute einer vergangenen Epoche anzugehören: Frauen haben sich Zugang zu Bildung, Erwerbsarbeit, Politik und Öffentlichkeit verschafft; gleichzeitig öffnen sich bislang als weiblich konnotierte Sphären von Familie und Sorgearbeit für Männer als Väter. Seltener werden jedoch die weiter bestehenden Ungleichheiten im Geschlechterverhältnis und die noch immer strikte Trennung in genau zwei Geschlechter thematisiert. Mit dem GENDER-Sonderheft werden Asymmetrien, Entgrenzungen und Neukonfigurationen im Verhältnis der gesellschaftlichen Sphären von Erwerbsarbeit und privater Lebensführung sowohl theoretisch als auch empirisch in den Blick genommen.

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Die Zeitschrift GENDER im Open Access!

Archivjahrgänge der GENDER sind frei zugänglich

Der Verlag Barbara Budrich stellt die Ausgaben der Zeitschrift GENDER für den Open Access online zur Verfügung. Durch die Aufnahme der Beiträge in fachbezogene Open Access-Plattformen werden die Möglichkeiten einer gezielten Suche und somit der Transfer der Ergebnisse aus der Geschlechterforschung vergrößert. Die Beiträge werden nach Ablauf von zwei Jahren freigegeben und damit online kostenfrei zugänglich gemacht. Somit sind derzeit die Hefte der Jahrgänge 2009 bis 2015 der GENDER im Open Access verfügbar.

Hier gelangen Sie zu den Ausgaben.

Kurz notiert

Nächste Redaktionssitzung

Manuskripte für die nächste Redaktionssitzung bitte bis zum 30. Oktober 2017 einreichen.

Vorschau

1/18: Praxeologien des Körpers

Herausgegeben von Bettina Brockmeyer, Susanne Lettow, Ulrike Manz und Sabine Schäfer

Neues aus der Redaktion

Diana Lengersdorf ist neue Mitherausgeberin und tritt die Nachfolge von Sabine Schäfer an, Sandra Beaufaÿs verstärkt anstelle von Judith Conrads das Redaktionsteam der Zeitschrift.

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